Kernspintomographie (MR)



Die Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem Schnittbilder des menschlichen Körpers erstellt werden. Das Verfahren basiert auf starken Magnetfeldern und elektromagnetischen Wechselfeldern. Im Gerät wird keine Röntgenstrahlung erzeugt. Das Verfahren ist besonders gut geeignet Weichteilgewebe abzubilden.
Das MR-Gerät ist ein vorne und hinten offener Tunnel. Der Patient liegt auf einer bequemen Unterlage. Wichtig ist, dabei möglichst ruhig zu bleiben. Versuchen Sie, sich zu entspannen. Die Untersuchung dauert je nach Fragestellung 15 bis 30 min. Technisch bedingt kommt es zu unterschiedlich lauten Klopfgeräuschen. Sollten Sie unter Platzangst leiden, sprechen Sie uns an! Bei vielen Untersuchungen ist es möglich, mit dem Kopf außerhalb der 63 cm großen Öffnung zu bleiben. Während der Untersuchung werden Sie ständig überwacht.
Bei manchen Fragestellungen ist es notwendig, ein Kontrastmittel über eine Vene zu verabreichen. In diesem Fall benötigen wir die Information über die aktuelle Nierenfunktion (Kreatinin-Wert oder GFR).
Die Nierenfunktion können wir durch einen Blutschnelltest auch in der Praxis bestimmen.

  Gegenanzeigen (Kontraindikationen) zur Kernspintomographie:
  • Herzschrittmacher
  • Metallsplitter oder Gefäßclips aus ferromagnetischem Material in ungünstiger Lage
  • nicht abnehmbare Piercings oder anderer Körperschmuck aus Metall
  • implantierte Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Cochlea-Implantate (Hörprothesen)
  • große Tätowierungen aus ferromagnetischer Farbe
  • relative Kontraindikationen (MR wird nicht empfohlen, ist aber möglich) sind
- Erstes Trimenon = 1. bis 3. Schwangerschaftsmonat
- Klaustrophobie = Platzangst

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